Aktuelles aus der Energiepolitik
Solarworld will Energie speicherbar machen
Donnerstag, den 25. Februar 2010
Der internationale Solarkonzern Solarworld plant die Speicherung von Solarstrom mithilfe einer Batterie.
Bis zum Sommer möchte der Konzern ein Energiepaket, das heißt eine Solaranlage mit Batterie, für Eigenstromversorger anbieten.
Rückläufiger Energieverbrauch der privaten Haushalte
Donnerstag, den 19. Februar 2009
Der Energieverbrauch der privaten Haushalte für Wohnen ist seit dem Jahr 2000 in Deutschland deutlich rückläufig: Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes verringerte sich der Verbrauch an Haushaltsenergie zwischen 2000 und 2007 um insgesamt 10,9%. Im Vergleich zum Vorjahr sank der bereinigte Energieverbrauch 2007 um 2,9%.
Ein Meilenstein für eine zukunftsfähige Energieversorgung
Montag, den 26. Januar 2009
Mit der feierlichen Unterzeichnung des Gründungsvertrages wurde am 26. Januar 2009 die Internationale Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) aus der Taufe gehoben. IRENA markiert einen Meilenstein in der Wende hin zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung. Der Klimawandel und die immer knapper werdenden fossilen Ressourcen erfordern eine grundlegende Umstrukturierung unserer Energiesysteme.
Europaparlament verabschiedet EU-Klimapaket
Mittwoch, den 17. Dezember 2008
Das Europäische Parlament hat mit großer Mehrheit das EU-Klimapaket verabschiedet. Das Paket soll sicherstellen, dass die EU ihre Klimaziele bis 2020 erreicht, namentlich den Ausstoß von Treibhausgasen um 20 Prozent zu reduzieren (um 30 Prozent im Falle eines internationalen Übereinkommens), den Anteil erneuerbarer Energiequellen auf 20 Prozent zu steigern und die Energieeffizienz um 20 Prozent zu erhöhen.
Weltklimakonferenz in Posen: Matter Auftakt für Kopenhagen 2009
Dienstag, den 16. Dezember 2008
Die Hoffnungen auf erste Festlegungen im Hinblick auf die Ende 2009 stattfindende UN-Klimakonferenz in Kopenhagen hat die Konferenz in Posen nicht erfüllt. Unter dem Eindruck der Wirtschaftsflaute waren es diesmal sowohl Schwellen- als auch Industrieländer, die vor konkreten Zielvorgaben zurückschreckten. 2009 muss der Klimawandel somit seinen Platz auf der globalen Agenda erneut vehement verteidigen.
Internationale Agentur für erneuerbare Energie startet 2009
Montag, 17. November 2008
Der Weg für die Gründung der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien ist frei: Auf einer Konferenz in Madrid legten 51 Staaten den Grundstein und verständigten sich auf den Text des Gründungsvertrages. Damit ist der von Deutschland, Spanien und Dänemark angestoßenen und von einer Vielzahl von Ländern aus allen Kontinenten begleiteten Initiative der Durchbruch gelungen.
Energieverbrauch der privaten Haushalte von 1995 bis 2006 leicht gesunken
Dienstag, 11. November 2008
In Deutschland ist der direkte Energieverbrauch der privaten Haushalte zwischen 1995 und 2006 trotz stark gestiegener Energiepreise mit - 0,7% nur leicht zurückgegangen. Der direkte Energieverbrauch setzt sich zusammen aus dem Verbrauch von Wohnenergie (Brennstoffe, Fernwärme und Elektrizität), der nahezu unverändert blieb, und dem Verbrauch von Kraftstoffen, der einen leichten Rückgang (- 3,7%) aufweist.
Deutschland fördert Erneuerbare Energien vorbildlich
Montag, 6. Oktober 2008
Nach einem Bericht der Internationalen EnergieAgentur (IEA) bleibt die wirkungsvolle Förderung von Renewables in den meisten Ländern hinter den Erwartungen zurück. Deutschland zählt mit Spanien und Dänemark zu den Vorreitern. Um bis 2050 die Hälfte des Stroms regenerativ erzeugen zu können, setzt die IEA auf fünf Schlüsselkriterien.
Steuert Deutschland in eine Versorgungslücke?
Dienstag, 23. September 2008
Die Debatte um Deutschlands künftigen Energiemix reisst nicht ab. Besonders im Wahljahr 2009 dürfte wieder heftig gestritten werden, ob der Ausbau der Erneuerbaren mit der Abschaltung von Atom- und Kohlekraftwerken Schritt halten kann. Eine neue Studie von Greenpeace gießt erneut Öl ins Feuer.
Kohlenstoffdioxid im tiefen Untergrund speichern - CCS
Dienstag, 9. September 2008
Im Zusammenhang mit der CO2- und der Klimaproblematik wird die Entwicklung der Carbon Capture and Storage (CCS) politisch und auch technologisch vorangetrieben. Die deutschen Energieriesen und Vattenfall sind vorne mit dabei RWE. Heute wurde in Schwarze Pumpe das weltweit erste Kohlekraftwerk mit CO2-Abscheidung von Vattenfall eröffnet. RWE plant eine Anlage in Köln Hürth. Am Standort Ketzin in Brandenburg – einem ehemaligen DDR-Stadtgaslager - läuft ein wissenschaftliches Forschungsprojekt zur unterirdischen Speicherung von CO2.
Mehr Gelder für Erneuerbare bei AKW-Laufzeitverlängerung
Montag, 1. September 2008
Die großen deutschen Energieversorger wollen im Falle einer Verschiebung des Atomausstiegs Milliarden in die Erforschung alternativer und klimafreundlicher Energiegewinnung investieren. Darüber hinaus sollen AKW-Profite günstige Tarife für Verbraucher ermöglichen.
Klimawandel: Welche Optionen hat die Politik?
Donnerstag, 17. Juli 2008
Die Zeit drängt! Je länger gewartet wird, desto höher werden die Kosten des Klimawandels in der Zukunft sein. Deutschland übernimmt in der EU eine sehr energische Führungsrolle bei der Reduktion der Treibhausgase ein. Doch der Klimawandel ist vielseitig. Daher müssen auch die politischen Strategien in Bezug auf Anpassung und Vermeidung vielseitig sein.
EU drängt auf zügige Realisierung von CCS-Projekten
Montag, 7. Juli 2008
Brüssel hat die Umweltminister der EU-Mitglieder aufgefordert, Pilotvorhaben zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (CCS) zügig umzusetzen. Vor einem Jahr hatte die EU sich darauf verständigt, bis 2015 fünfzehn derartige Projekte zu realisieren. Die laufende französische Ratspräsidentschaft will nun gleich zu Beginn neue Impulse setzen. Denkbar wäre ein Bonus für CCS-Anlagen im Emissionshandelssystem der EU.
Internationale Energieagentur fordert Technologierevolution
Montag, 9. Juni 2008
Eine Fortführung der bisherigen Politikansätze im Bereich Energie und Klima wird in einem Anstieg des globalen CO2-Ausstoßes um 130 Prozent und einer Steigerung der Ölnachfrage um 70% bis zum Jahr 2050 resultieren. Dies geht aus den aktuellen IEA Energy Technology Perspectives hervor. Die Experten fordern eine radikale Wende und legten hierfür ein Szenario vor, das die Emissionen halbieren soll.
Merkel: Wir brauchen Kohle als Energieträger auch in Zukunft
Montag, 26. Mai 2008
Anlässlich der BDI-Infrastrukturkonferenz in Berlin erklärte Bundeskanzlerin Merkel, ein Ausstieg aus Atom- und Kohlekraft sei nicht denkbar. Quer durch alle Bereiche - Energie, Verkehr, Telekommunikation - droht laut BDI ein Engpass für das künftige Wirtschaftswachstum, da Investitionen in Erhalt und Ausbau seit langem zu niedrig seien.
Transatlantischer Emissionshandel? Klimapolitik der USA am Scheideweg
Montag, 5. Mai 2008
"Die Klimapolitik der Vereinigten Staaten von Amerika befindet sich in einer Phase tiefer politischer Umbrüche. Ich erwarte, dass die USA bis zum Ende des Jahrzehnts ein umfassendes Gesetz zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen verabschieden werden", so Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, anlässlich der Vorstellung einer neuen Studie in Berlin.
Mineralölmulti fordert öffentliche Mittel für saubere Energie
Dienstag, 22. April 2008
Um die globale Erwärmung auf ein beherrschbares Maß zu begrenzen, sind ehrgeizige CO2-Reduktionen notwendig. Angesichts des steigenden weltweiten Energiebedarfs werden fossile Ressourcen, darunter besonders Kohle, weiterhin benötigt. Die Abscheidung von CO2 soll fossile Energie sauberer machen, jedoch sind CCS-Technologien sehr kostenintensiv. Shell will Geld vom Staat zur Weiterentwicklung der Technik.
Bundesrat: Stellungnahme zu CCS
Samstag, 15. März 2008
Der Deutsche Bundesrat behandelte in seiner Plenarsitzung vom 14. März 2008 den Richtlinienentwurf zur geologischen Abscheidung und Speicherung von CO 2 der von der Europäischen Kommission vorgelegt worden ist. Zusammenfassend wurde der Entwurf als wichtiger Schritt zur langfristigen Absenkung der CO 2-Emissionen von Industrieanlagen gewertet.
BMBF legt neues Konzept zur Energieforschung vor
Montag, 31. Januar 2008
Das Bundesforschungsministerium hat das Konzept "Grundlagenforschung Energie 2020+" vorgestellt. Schwerpunkt der Förderung bildet neben der Solar- und Bioenergie auch die nachhaltige CO2-Speicherung und Verwendung. Ingesamt fließen in laufenden Jahr 325 Millionen Euro in die Energieforschung.
Im Bundestag: Zukunft der Erneuerbaren Energien
Donnerstag, 21. Januar 2008
Der Deutsche Bundestag hat über die weitere Unterstützung für Erneuerbare Energien debattiert. Im Plenum stand die Fortführung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Hinblick auf die Klimaziele der Bundesregierung im Mittelpunkt. Zugleich fand im Rahmen einer Anhörung eine Diskussion über Bioenergie statt. Besonderer Streitpunkt: Die geplante Erhöhung der Biospritquote.
Green IT auf der CeBIT: Erneuerbare Energien für Großunternehmen
Donnerstag, 31. Januar 2008
„Green-IT“ – So lautet das diesjährige Thema der alljährlich stattfindenden IT-Messe CeBIT. Auf der bedeutendste Messe für die digitale Industrie zeichnet sich in diesem Jahr ab, dass der allgemeine Trend zur Verwendung von erneuerbaren Energien auch die Informationswirtschaft erfasst hat.
EU-Kommissar besorgt über Ölfördermaximum
Dienstag, 22. Januar 2008
Energiekommissar Andris Piebalgs hat die Aufmerksamkeit auf das ‚übersehene’ Problem der schwindenden Ölreserven gelenkt. Diese stehen mit einer rapide steigenden und noch nie da gewesenen Weltnachfrage in Zusammenhang. Piebalgs äußerte sich hierzu im Vorfeld der Vorlage eines lang erwarteten Pakets an Gesetzesvorschlägen der Kommission für Energie und Klimawandel.
Von Bali nach Kopenhagen: Chancen für ein Post-Kyoto-Regime
Montag, 21. Januar 2008
Der Nachhall zur Weltklimakonferenz auf Bali ist vorsichtig optimistisch. Auch wenn keine verbindlichen Reduktionsziele für Treibhausgase vereinbart wurden, werten Beobachter den beschlossenen Fahrplan für die Kyoto-Nachfolge als viel versprechend. Das Center for European Policy Studies sieht besonders die USA wieder auf der Agenda.
EU will Handelssystem für Erneuerbare Energien
Dienstag, 14. Januar 2008
Nach dem Willen der EU-Kommission sollen Mitgliedsstaaten künftig mit Zertifikaten für Erneuerbare Energien handeln können. Die Kommission ist der Ansicht, dass so das Ziel eines Anteils von 20% regenerativer Energie am Gesamtverbrauch leichter erreich- bar ist, da nicht überall gleich günstige Bedingungen für die Eigenleistung bestehen. Industrie und Verbände übten Kritik an dem Vorstoß.
Ergebnisse der UN-Klimakonferenz auf Bali
Dienstag, 18. Dezember 2007
Am Wochenende ist im indonesischen Bali die UN-Klimakonferenz zu Ende gegangen. Nach zähen Verhandlungen einigten sich die 186 Teilnehmerländer auf eine Roadmap für die Nachfolge des 2012 auslaufenden Kyoto-Abkommens. Konkrete Reduktionsziele wurden nicht vereinbart, dafür umso heftiger um das Mandat zur Kyoto-Nachfolge gestritten. Protokoll und Ergebnisse einer langen Nacht.
Zweiter Band in der Reihe „Forum Umweltgesetzbuch“
Dienstag, 02. Oktober 2007
Für die Umweltpolitik der 16. Legislaturperiode und darüber hinaus wird vom Bundesumweltministerium (BMU) derzeit an einem neuen Umweltgesetzbuch (UGB) gearbeitet. Das UGB soll sowohl die „Allgemeinen Vorschriften“ sowie den „Betrieblichen Umweltschutz“ als auch die „Integrierte Vorhabengenehmigung“ regeln. Unterstützt wird die Ausarbeitung der Vorlage durch die speziell dafür gegründete Arbeitsgruppe „Umweltgesetzbuch“.
Bundesministerium startet Exportinitiative „Energieeffizienz“
Freitag, 28. September 2007
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat die Exportinitiative „Energieeffizienz“ ins Leben gerufen, mit der langfristige Energie-Einsparmöglichkeiten erwogen werden sollen, um die Versorgung mit Energie in Deutschland nachhaltig zu sichern. Im Gegensatz zu der bereits laufenden Exportinitiative „Erneuerbare Energien“ soll im Rahmen der Initiative Energieeffizienz eine finanzielle sowie informative Unterstützung von deutschen Unternehmen im Ausland erfolgen, um ihnen bei der Erschließung und Stabilisierung auf internationalen Industriemärkten und bei der Vermarktung inländischer Technologien unter die Arme zu greifen. Ein- oder mehrtägige Veranstaltungen in den Zielländern wie Frankreich, China und Kanada sollen deutschen Unternehmen im Energiebereich die Möglichkeit bieten, Kontakte aufzubauen und zu intensivieren und darüber hinaus nützliches Fachwissen zu vermitteln, um den Export ihrer Produkte und Dienstleistungen in diesen Ländern langfristig zu fördern. Neben dieser primär informativ unterstützenden Aufklärung – vor allem von kleinen Betrieben im Ausland – sollen aber auch die Verbrauchswerte der international tätigen deutschen Firmen gesenkt werden, womit die Bundesregierung die internationale Verantwortung dieser Unternehmen betonen und in das Bewusstsein der Manager rufen will.
Energiegipfel der Bundesregierung
Mittwoch 4. Juli 2007
Am Dienstag, den 03. Juli 2007 fand im Kanzleramt der dritte Energiegipfel statt. Vertreter aus Wirtschaft und Verbraucherverbänden, Parlamentarier und Verantwortliche aus Bund und Ländern diskutierten drei Stunden darüber, wie ein Energieprogramm für die Zeit bis 2020 in Deutschland aussehen sollte. Das eigentliche Ziel des Gipfels war es eine Lösung für eine sichere, preiswerte und klimafreundliche Energieversorgung zu finden. Ein neues Programm soll eine Perspektive skizzieren, welche Anforderungen die ambitionierten Klimaschutzziele der Regierung an den künftigen Energiemix in Deutschland stellen. Bis zum Herbst will die Bundesregierung Leitlinien dafür ausarbeiten.
EU-Frühjahrsgipfel: Energie-Aktionsplan verabschiedet
Freitag 09. März 2007
Auf dem EU-Frühjahrsgipfel am 8. und 9. März verständigten sich die Staats- und Regierungschefs darauf, den Anteil erneuerbarer Energien am Verbrauch bis 2020 auf 20 Prozent zu steigern.
mehr...Beschluss des SPD-Parteirates zur Klima- und Energiepolitik
Mittwoch 28. Februar 2007
Der SPD-Parteirat hat auf seiner Sitzung am 28. Februar folgenden Beschluss "Für eine integrierte Klima- und Energiepolitik" gefasst:
mehr...Vattenfall stellt Weltkarte zum Klimaschutz vor
Donnerstag 18. Januar 2007
Die "Global Climate Impact Abatement Map" stellte Vattenfall am 18. Januar 2007 bei einer Konferenz in Berlin unter Beteiligung des Staatssekretärs im Bundesumweltministerium Matthias Machnig vor.
mehr...Lars G. Josefsson zum Klimaberater der Bundesregierung ernannt
Freitag 01. Dezember 2006
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat Vattenfalls Präsident und CEO Lars G. Josefsson als einen der beiden Regierungsberater für Klimaschutzfragen ernannt.
mehr...World Energy Outlook 2006
Freitag 01. Dezember 2006
Mit dem Word Energy Outlook kommt die Internationale Energie-Agentur dem ihr von den Staats- und Regierungschefs der G8-Länder erteilten Auftrag nach, Wege in eine neue Energiezukunft aufzuzeigen.
mehr...Treffer 6 bis 10 von 32

