Europäische Energiepolitik

Zwischenstand: Die Umsetzung der EU-Richtlinie zu Erneuerbaren Energien 2009/28/EG

© Uta Herbert / PIXELIO

Das Europäische Parlament hat 2009 eine Richtlinie verabschiedet, die die Förderung und Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen in den Mitgliedstaaten unterstützen soll. 2010 muss diese Richtlinie in den 27 Mitgliedstaaten umgesetzt werden.

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Europa wird Kyotoziele für 2012 übertreffen

Das von der EU der 15 angestrebte Ziel zur Senkung der Kohlendioxidemissionen dürfte aktuellen Prognosen zufolge mehr als erreicht werden. Dies geht aus einem noch unveröffentlichten Bericht der Europäischen Umweltagentur EEA hervor. Zugleich mahnen die Wissenschaftler an, die EU dürfe in ihren Bemühungen zum Klimaschutz nicht nachlassen, wenn sie bis 2020 20% weniger CO2 emittieren will.

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Kernkraft als volkswirtschaftlich sinnvolle Strategie im offenen Markt

In der Debatte über die zukünftige Stromversorgung spielt für die Volkswirtschaft nicht nur die Versorgungssicherheit, sondern auch der Preis eine ganz entscheidende Rolle. Zudem ist die Schweiz keine Strominsel. Eine neue Studie von Avenir Suisse kommt daher zum Schluss, dass eine Strategie, die auf die Erneuerung der Kernkraft setzt, klare volkswirtschaftliche Vorteile aufweist.

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EU drängt auf zügige Realisierung von CCS-Projekten

Brüssel hat die Umweltminister der EU-Mitglieder aufgefordert, Pilotvorhaben zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (CCS) zügig umzusetzen. Vor einem Jahr hatte die EU sich darauf verständigt, bis 2015 fünfzehn derartige Projekte zu realisieren. Die laufende französische Ratspräsidentschaft will nun gleich zu Beginn neue Impulse setzen. Denkbar wäre ein Bonus für CCS-Anlagen im Emissionshandelssystem der EU.

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Mineralölmulti fordert öffentliche Mittel für saubere Energie

Um die globale Erwärmung auf ein beherrschbares Maß zu begrenzen, sind ehrgeizige CO2-Reduktionen notwendig. Angesichts des steigenden weltweiten Energiebedarfs werden fossile Ressourcen, darunter besonders Kohle, weiterhin benötigt. Die Abscheidung von CO2 soll fossile Energie sauberer machen, jedoch sind CCS-Technologien sehr kostenintensiv. Shell will Geld vom Staat zur Weiterentwicklung der Technik.

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Ehrgeiziges Energie- und Klimapaket der EU beschlossen

Die Europäische Kommission hat gestern ein ambitioniertes Programm für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz beschlossen. Der Anteil erneuerbarer Energien soll bis zum Jahr 2020 verdoppelt und der Emissionshandel verschärft werden. Während Kommissionspräsident Barroso feierte, dass sich Europa mit dem Paket weltweit an die Spitze setze, äußerten Vertreter der Industrie Kritik.

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EU-Energiekommissar besorgt über Ölfördermaximum

Energiekommissar Andris Piebalgs hat die Aufmerksamkeit auf das ‚übersehene’ Problem der schwindenden Ölreserven gelenkt. Diese stehen mit einer rapide steigenden und noch nie da gewesenen Weltnachfrage in Zusammenhang. Piebalgs äußerte sich hierzu im Vorfeld der Vorlage eines lang erwarteten Pakets an Gesetzesvorschlägen der Kommission für Energie und Klimawandel.

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EU will Handelssystem für Erneuerbare Energien

Nach dem Willen der Europäischen Kommission sollen EU-Mitgliedsstaaten künftig mit Zertifikaten für Erneuerbare Energien handeln können. Die Kommission ist der Ansicht, dass so das Ziel eines Anteils von 20% regenerativer Energie am Gesamtverbrauch leichter erreichbar ist, da nicht in allen Ländern gleich günstige Bedingungen für die Eigenleistung bestehen. Industrie und Verbände übten Kritik an dem Vorstoß.

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Die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels: Studie von Sir Nicholas Stern

Der Stern-Report ('Stern Review on the Economics of Climate Change') wurde im Auftrag der britischen Regierung von dem ehemaligen Weltbank-Chefökonomen Nicholas Stern verfasst und stellt die wirtschaftlichen Gefahren der globalen Erwärmung umfassend dar.

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Aktionsplan der Europäischen Kommission zur Energieeffizienz

Im Oktober 2006 hat Energiekommissar Andris Piebalgs den Aktionsplan für Energieeffizienz zur Senkung des europäischen Energieverbrauchs um 20 % bis 2020 vorgestellt. Die Kommission rechnet damit, dass die EU 100 Mrd. Euro jährlich einsparen könnte, sollten die Europäer weniger Energie verbrauchen.

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Ergebnisse zur Energiepolitik des EU-Frühjahrsgipfels

Die Regierungschefs der 25 Mitgliedsstaaten trafen sich am 23. März zum Frühjahrsgipfel. Sie diskutierten dort die zukünftige Energiepolitik der EU.

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Eine europäische Strategie für nachhaltige, wettbewerbsfähige und sichere Energie

Nachhaltigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit! So lauten die Hauptziele der Kommission der Europäischen Gemeinschaft, die sie in ihrem Grünbuch für Energiepolitik am 8. März vorstellte. Sie fordert die Mitgliedsstaaten auf, im Bereich der Energiepolitik stärker zusammen zu arbeiten und stellt einen Katalog von Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele auf.

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